ZUR EINFÜHRUNG

Wo anders lassen sich die Spuren Leoš Janáčeks so gut verfolgen wie gerade in Brünn? Hier verbrachte der weltbekannte Komponist den größten Teil seines Lebens, und gerade hier erlebten auch die meisten seiner Werke ihre Uraufführung. Mit der finanziellen Unterstützung der Stadt Brünn hat TIC BRNO (Touristeninformationszentrum der Stadt Brno) dieses Webportal erstellt, wo sie vielfältige Informationen zu Janáček und seinem Werk, aber auch zum Lehrpfad Auf den Spuren Leoš Janáčeks oder zu den Institutionen der Stadt finden, deren Geschichte und deren heutige Aktivitäten in einer Verbindung zu Janáček und seinem künstlerischen Vermächtnis stehen. Weiter finden Janáček-Liebhaber auf dieser Seite stets aktuelle Informationen zu Kulturereignissen rund um den großen Komponisten, so insbesondere zum Festival Janáček Brno, und nicht zuletzt gibt es hier auch verschiedene Souvenirs zum Thema Janáček.


WUSSTEN SIE SCHON...?

  • Janáček ist der weltweit meistgespielte tschechische Opernkomponist und zählt nach der Statistik des Portals Operabase zu den zwanzig meistgespielten Opernkomponisten überhaupt.
  • Allein in den Jahren 2016 und 2017 gab es weltweit fast 500 Aufführungen von Janáčeks Opern, außer auf europäischen Bühnen etwa auch in New York, Tokio, San Francisco, Rio de Janeiro oder in Neuseeland.
  • Janáčeks Opern werden auch im Ausland meist in tschechischer Sprache gesungen, bei der Einstudierung ihrer Rollen helfen den Sängern Sprachberater für Tschechisch.
  • Die meistgespielte Oper Janáčeks in den Jahren 2016 und 2017 war Das schlaue Füchslein, unmittelbar gefolgt von Jenůfa.
  • Als einer der ersten Komponisten schrieb Janáček eine Oper nach einem Prosatext - die Oper Jenůfa (1904).
  • Die Sache Makropulos (1926) nach einem Text von Karel Čapek war die erste Oper, in der jemand telefoniert.
  • Aus Janáčeks Orchesterwerk wird weltweit am häufigsten die Sinfonietta aufgeführt.


  • Auszug aus dem Werbe-Leporello, Herausgeber TIC BRNO, 2018, Illustrationen © Vendula Chalánková

GRUSSWORT

Der geniale Leoš Janáček hat mich schon begeistert und fasziniert, als ich noch ein kleiner Junge war; er ist sofort zu meinem Liebling geworden. Das ist auf gewisse Weise verwunderlich, wenn man bedenkt, dass seine Musik zwar überaus mitreißend ist, aber auch sehr anspruchsvoll. Heute ist mir klar bewusst, dass ich deshalb auf so natürlichem Wege zu ihm gefunden habe, weil er in meiner Heimatstadt Brünn eine lokale Künstlerfigur und ganz selbstverständlich, regelmäßig und intensiv anwesend war - auf Konzerten, in Opernprogrammen wie auch im allgemeinen kulturellen Bewusstsein. Diese "Selbstverständlichkeit" gerade in Brünn dürfen wir nie verlieren!! Andernfalls verlieren wir unser Verhältnis zu einer der ergiebigsten Quellen künstlerischen Ausdrucks der menschlichen Welt, die es je gegeben hat.

Jakub Hrůša, Dirigent 


Partnerem projektu je hudební revue Opus musicum